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Im Zweifel für Gott (Buch - Gebunden)

Wie wir an Gott dranbleiben, wenn der Glaube nicht trägt

5 Sterne

Im Zweifel für Gott (Buch - Gebunden)

Wie wir an Gott dranbleiben, wenn der Glaube nicht trägt

5 Sterne

Wenn Gott nicht hält, was er verspricht, muss dein Glaube nicht am Ende sein! Gott hat ein Ja für uns. Er ist und bleibt uns in Liebe zugewandt. Auch wenn wir seine Gegenwart nicht spüren, ist diese Zusage tragfähig. Gerade jetzt, mitten in deinen Zweifeln, kannst du ihm aufs Neue begegnen.

  • Artikel-Nr.: 226947000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
226.947
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Details

  • Artikel-Nr.: 226947000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Wenn Gott nicht hält, was er verspricht, muss dein Glaube nicht am Ende sein! Dieses Buch wirft einen Anker für dich aus, wenn du zweifelst, ob Gott überhaupt noch da ist. Wenn du versuchst, Kontakt aufzunehmen, es von Himmelsseite her aber verdächtig leer bleibt. Die unumstößliche Wahrheit ist: Gott hat ein Ja für uns. Er ist und bleibt uns in Liebe zugewandt. Auch wenn wir seine Gegenwart nicht spüren, ist diese Zusage tragfähig. Gerade jetzt, mitten in deinen Zweifeln, kannst du ihm aufs Neue begegnen.

 

Rezensionen
  • "Es ist gar nicht so einfach, im Glauben so nüchtern wie hoffnungsvoll zu bleiben - auch an den Tagen, an denen es schwer ist, Gott das Vertrauen zu schenken. Malte Detje wird mit seinem neuen Buch bei manchem sicherlich für ein tiefes Aufatmen sorgen. Denn er packt die Themen an, die keine leichte Kost sind, und zeigt einen wertvollen und tröstlichen, im guten Sinne aufbauenden Weg hindurch. Eine Lektüre, die sich lohnt!" Prof. Dr. Michael Herbst, Theologe, Dozent und Autor

    "Dieses Buch von Malte Detje ist ein evangelischer Wegweiser für den Alltag: biblisch fundiert, anschaulich, seelsorglich, tröstlich!"
    Prof. Christoph Barnbrock, Professor für Praktische Theologie und Autor

    "Malte Detje vollbringt in diesem Buch ein kleines Wunder. Er spricht von Gott, ohne die Möglichkeit des Zweifels kleinzureden - und vom Zweifel so, dass Gott darin groß wird."
    Prof. Dr. Thorsten Dietz, Theologe, Dozent und Autor

    "Ein herrlich entlastendes Buch für jeden Christen in unserer Erlebnisgesellschaft. Theologie bestechend klar formuliert, bisweilen trockene Selbstironie."
    Hanna Jacobs, ev. Pfarrerin, Pionierin und Kolumnistin

    Gesunde Theologie, gute Lehre: Das liefert dieses Buch in erfrischender, tiefschürfender, tröstlicher Weise. Wenn lutherische Theologie auch derzeit „nicht gerade Mainstream“ ist – sie könnte es wieder werden.
    Doris Michel-Schmidt | Zeitschrift "Lutherische Kirche"
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-417-26947-5
  • ISBN 10: 3417269474
  • Auflage: 1. Auflage, 21.07.2020
  • Seitenzahl: 208 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.7 cm
  • Gewicht: 374g

Extras

Hochauflösendes Cover
3.
Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Absolut lesenswert

    von
    Im Zweifel für Gott
    Stimmen wir diesem Titel zu? In der Logik der Gedanken vielleicht ja, aber auch im Leben? Was ist, wenn ich für Gott nichts mehr spüre, mein Lobpreis mich nicht berührt, die Bibel mir Angst macht, Sünde Teil meines Lebens bleibt, Gemeinde nicht mehr mein Zuhause ist, Gottes Berufung ich für mich nicht erkenne – entscheide ich mich dann „im Zweifel für Gott“? Malte Detje geht diesen aktuellen und persönlich sehr bedrängenden Fragen auf den Grund. Er gräbt so tief, bis er auf den biblisch-reformatorischen Grund stößt, der uns im Glauben über uns hinaus Halt in Gott gibt und uns „im Zweifel für Gott“ leben lässt. Was dies persönlich bedeutet, zeigt Malte Detje exemplarisch an allen sechs Fragestellungen auf, indem er diese ansprechend anschaulich, seelsorgerlich befreiend, kritisch klärend und praktisch konkret bearbeitet. Bibeltexte, Lieder und eine kräftige Portion von lutherischer Theologie fließen ein und werden praktisch angewandt. Ein geniales Buch – leicht zu lesen und gut zu verschenken, um im Glauben erfrischt, ermutigt und gegründet zu werden.
    Inspektor Michael Stahl, Süderbrarup.
  • 5/5 Sterne

    Uneingeschränkt lesenswert

    von
    Mein Fazit vorweg: Mit „Im Zweifel für Gott“ hat Malte Detje ein »Malbuch für Zweifler und Nichtzweifler« vorgelegt; Malbuch in dem Sinne, als dass es unzählige, hilfreiche Stellen zum Anmalen bzw. Anstreichen gibt. Er spricht dabei nicht nur Christinnen und Christen in aktuellen Glaubenszweifeln an sondern auch jene, die gutes Handwerkszeug suchen, um z. B. andere in solchen Phasen zu begleiten. In diesem Sinne ist das Buch auch ein Werkzeugkasten für Seelsorger.
    Mit hanseatisch-bodenständiger Ausprägung lutherischer Theologie und einer Portion anekdotisch vermittelter Selbstkritik führt er den Leser durch sechs Themen, die er als häufig vorkommende Orte möglichen Zweifelns ausgemacht hat. Seine »Lösungsvorschläge« sind dabei theologisch fundiert und – Gott sei Dank! – alltagstauglich formuliert, gleichwohl sie theologische Begriffe nicht vollends umschiffen; man könnte auch sagen: ohne sprachlich banal zu werden.

    Ausführungen:

    Was lässt Menschen am Glauben (ver-)zweifeln? Mit Verweis (Fußnote 41) auf die Untersuchung von Faix/Hofmann/Künkler („Warum ich nicht mehr glaube. Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren“, SCM R. Brockhaus, 2014; 4. Auflage 2019) und aus eigener Erfahrung als christlich sozialisierter Pastor widmet sich Detje sechs Themen, die zur Entkehrung führen können. Die entsprechenden Kapitel führt er meist mit einer Erzählung aus seiner Erfahrung ein, Menschen, die ihm begegnet sind und deren drohende oder tatsächliche Entkehrung, zumindest aber deren Zweifel er erlebt hat. Die erzählten Geschichten sind dabei für jeden, der in Gemeinde unterwegs ist, nicht ungewöhnlich und man darf vermuten, dass das ein oder andere Kapitel selbst bei „stabil“ im Glauben stehenden Christen mal eine Rolle gespielt hat.

    Seine Themen sind:
    1. Gefühl – Wenn ich Gottes Gegenwart nicht spüre
    2. Lobpreis – Wenn mein Singen leer wird
    3. Bibel – Wenn Gottes Wort mir Angst macht
    4. Veränderung – Wenn Sünde Teil meines Lebens bleibt
    5. Gemeinde – Wenn Kirche nicht mehr mein Zuhause ist
    6. Berufung – Wenn ich Gottes Plan nicht erkenne

    Bei jedem Kapitel ist der lutherische Theologe unverkennbar. Gekonnt hebt Detje einige Schätze reformatorischer Theologie und wendet sie in hanseatischer Nüchternheit auf die Themen an. Seine sprachliche Gewandtheit führt über guten Lesefluss zum Lesegenuss. Sorge, man würde sich in theologischen Aussagen verlieren bzw. man würde mit »klerikalem Geschwurbel« überzogen, muss man nicht haben. Man merkt den Themen und dem Autor an, dass er selbst den ein oder anderen Zweifel bearbeitet hat. Vielleicht gelingt es ihm aus diesem Grund so gut, die Nöte seiner Leserinnen und Leser ernst zu nehmen und sie nicht mit Worthülsen abzuspeisen.

    Mir erging es beim Lesen so, dass Detje mich in die Tiefe der Not, die aus den sechs von ihm bearbeiteten Themen entsteht, mit hineingenommen, durchgeführt und mit Worten der Hoffnung und Erbauung entlassen hat. In diesem Sinne könnte man seine Texte auch als Predigt lesen, die lehrt und erbaut.


    Kritische Anmerkungen:

    Zwei Anfragen an sein Buch seien dennoch erlaubt:
    Die grundlegende Frage nach Gottes Gerechtigkeit (Theodizee Frage) blendet Detje aus. Er begründet (im Nachwort) sehr nachvollziehbar, warum er das tut (schon C. S. Lewis sei daran gescheitert), weicht damit aber eben doch einer zentralen Frage aus, die Menschen bewegt, die »vom Schicksal« getroffen sind und sich bei Hiob zuhause fühlen. Vielleicht wäre der Verweis auf ein von ihm als hilfreich erlebtes Buch hier weiterführend.

    Bei der zweiten Anmerkung handelt es sich um eine Anfrage, bei der ich mir selbst unsicher bin, ob sie zutrifft oder ob ich sein Buch mit verengtem Blick lese:
    Detje wendet sich an Zweifler, also an Menschen, die Mitglied einer Gemeinde sind (oder waren). Die Themen als auch die genannten Beispielerzählungen sprechen dabei aus meiner Erfahrung hauptsächlich nur einen Teil von Gemeinde an. Konkret habe ich den Eindruck, dass Detje eine Gruppe von Christinnen und Christen vor Augen hat, die eine gewisse christliche Sozialisation erlebt hat und sich im Alter bis - sagen wir mal - 45 befindet. Am ehesten noch im 5. Thema finde ich eine mögliche Erweiterung der Zielgruppe. Man könnte auch sagen: die junge bis mittelalte Gruppe scheint mir im Vergleich zu ihrer tatsächlichen Präsenz in der Gemeinde ggfs. im Buch überrepräsentiert.
    Ich erkläre mir das damit, dass Detje neben seiner eigenen Erfahrung (als Mittdreißiger) die bereits o. g. Untersuchung von Faix/Hofmann/Künkler zu Entkehrung zur Grundlage seines Buches genommen hat. Diese Untersuchung aber wendet sich direkt an Jugendliche / junge Erwachsene. Erschwerend mag für ältere Leserinnen und Leser hinzukommen, dass in den Fußnoten abgedruckte englische Texte unübersetzt bleiben.

    Keine der beiden kritischen Anfragen ist jedoch stark genug, um die Gesamtwertung negativ zu beeinflussen. Aus diesem Grund dennoch: 5 Sterne!

    Alexander Pollhans (ev. Theologe, hauptamtlicher Vorstand beim Christlichen Schul- und Erziehungs.- e. V. Freiburg)
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch, das befreit!

    von
    Der Autor, Malte Detje, ist Pastor einer evangelisch-lutherischen Gemeinde Hamburg und einem größeren Hörerkreis bereits länger durch den Podcast „Tischgespräche. Die Botschaft der Reformation für Christen von heute“ bekannt. Er und Pastor Knut Nippe greifen darin alle zwei Wochen religiöse Fragen und Themen der Hörer auf, diskutieren sie in allgemein verständlicher Sprache und dabei stets verbunden mit der Theologie der Reformation. In diesem Buch finden sich - neben der verständlichen Sprache - viele theologische Konstanten des Podcasts wieder. Gleichwohl sei auch den Hörern des Podcasts das Buch zum Kauf wärmstens empfohlen, wie auch den Lesern des Buches darüber hinaus der Podcast.

    Pastor Detje treibt in diesem Buch die Frage um, wieso es nicht nur Bekehrungen zum Christentum gibt, sondern gleichzeitig auch so viele „Entkehrungen“; wieso der Kreis christlicher Alumni also beständig wächst. Dabei will er nicht auf Gründe des Verstandes eingehen, die hinter einem solchen Entschluss stehen können. Der Fokus des Buches liegt vielmehr auf emotionalen Faktoren, genauer: auf Enttäuschungen im Verlauf des christlichen Lebens, die zu einer solchen „Entkehrung“ schlussendlich führen können. Zum Beispiel: der langsame Abschied vom Glauben, wenn das eigene Herz Gott einfach nicht mehr spürt.

    Das Besondere des Buches ist der befreiende Blick, den Detje auf diese und fünf weitere Fragen wirft. Er stellt z.B. keinen 10-Punkte-Plan auf, wie man Gott nun doch wieder fühlt. Sondern: er schaut auf den biblischen Befund, wechselt die Perspektive auf Gott und was uns über ihn in der Bibel gesagt wird und befreit, davon ausgehend, von falschen Erwartungen. Erwartungen, die wir uns selbst setzen, oder von unserem Umfeld mit der Christwerdung anerzogen bekommen. Erwartungen, die letztlich zu großen Enttäuschungen und damit zu „Entkehrungen“ führen können. Konsequent orientiert er sich an dem, was die Bibel verheißt und - im Ergebnis - doch meist viel besser zur Realität passt, als das, was wir als Erwartungen mit uns tragen.

    Geschrieben ist das Buch in einer angenehmen Mischung aus persönlichen Geschichten & Anekdoten, biblischen Erwägungen und bisweilen - auf ein für Laien verständliches Niveau heruntergebrochenen - theologischen Hintergründen.

    Letztlich ist dies aber nicht nur ein Buch für christliche Alumni, oder jenen die kurz davor stehen solche zu werden. Ich empfehle das Buch vielmehr allen Christen, ganz egal, in welchem Glaubensstadium sie sich befinden. Malte Detje entwirft hier eine lutherische Theologie die - trotz ernster Themen - Freude macht, im Ernstfall Trost und Halt zu geben vermag und erst gar nicht falsche Erwartungen / Enttäuschungen entstehen lässt.
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