Rainer Harter
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Rainer Harter © Lea Weidenberger

 

Seine Heiligkeit führt zu unserer Heiligung

Kennen Sie die Heiligkeit Gottes? Sie spielt häufig keine große Rolle, wenn wir über den Schöpfer des Universums nachdenken oder über ihn sprechen. Eher sehen wir Gott als guten Freund und liebenden Vater. Dabei ist Heiligkeit die zentrale Eigenschaft seines Wesens. Sie ist furchterregend und faszinierend zugleich. Schrecklich und schön. Fremdartig und verlockend. Rainer Harter zeigt, wie es Ihr Glaubensleben verändert, ja, beflügelt, wenn Sie Gott auf diese Weise ganz neu kennenlernen. Seine Heiligkeit führt zu unserer Heiligung. Wagen Sie es, sich ihm zu nähern und verändert zu werden?

Rainer Harter

Rainer Harter, geboren 1964, lebt in Freiburg, wo er 2003 das überkonfessionelle Gebetshaus gründete, welches er seither leitet. Er ist ein gefragter Sprecher auf Seminaren und Konferenzen. Sein Herz schlägt für Einheit und dafür, dass die Kirche wieder neu von Jesus fasziniert wird.

 

 

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Wie wir wieder leidenschaftlich Gott lieben können


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Was prägt Ihr Glaubensleben am meisten? Was strahlen Sie aus? Viele Christen verhalten sich zwar richtig, gehen in den Gottesdienst, machen Stille Zeit, geben ihren Zehnten ... aber sie vermissen dabei die Leidenschaft in ihrem Leben. Aber wie kann unser Christsein wieder wirklich lebendig werden?

Rainer Harter hat in vielen Jahren erlebt, wie die Schönheit Gottes ein neues Feuer in uns entfachen kann. Dem Gründer des Gebetshaus Freiburg ist es ein tiefes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, geistlich zu wachsen und dazu zu ermutigen, Gott wirklich zu suchen. Hinzuhören. Dinge auszusprechen. Eine neue Perspektive auf das Leben zu gewinnen. Und wirklich die Liebe, Größe und Schönheit Gottes aufzusaugen.

In dem Buch „Brannte nicht unser Herz?“ hat er seine Gedanken aufgeschrieben – und entmutigten Christinnen und Christen damit einen Wegweiser an die Hand gegeben, sich wieder neu in der Beziehung zu Gott begeistern zu lassen. Er gibt praktische Tipps und hilfreiche Ideen zum Ausprobieren.

In einem Interview haben wir ihn zu seinem Buch befragt.

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In 3 Sätzen:  Worum geht es in Ihrem Buch?

Mit „Brannte nicht unser Herz“ möchte ich aus meiner dreißigjährigen Beziehung zu Gott, meinen Beobachtungen in Gemeinden und christlichen Werken und vielen Begegnungen mit Christen unterschiedlichster Prägung heraus aufzeigen, wie groß Gottes Sehnsucht nach Beziehung zu uns ist, wie wir unsere Sehnsucht nach ihm im Alltag stillen können und wie die Liebe zu ihm in unseren Herzen entstehen, wachsen und lebendig bleiben kann.

 

Was bedeutet „Leidenschaft für Jesus“? Ist das ein Gefühl?

Es ist nicht primär ein Gefühl, und doch hat Leidenschaft immer etwas mit Emotionen zu tun, denn Leidenschaft weckt Emotionen. „Leidenschaft für Jesus“ ist eine innere Faszination für Jesus, die aus der Begegnung mit ihm entspringt und in uns den Wunsch weckt, ihm nahe zu sein und ihn in unseren unterschiedlichen Lebenskontexten zu suchen, zu lieben und zu erleben.

 

Kann jeder Mensch diese Leidenschaft für Jesus erleben? Auch nicht so leidenschaftlich veranlagte Menschen?

Es gibt keine Menschen ohne Fähigkeit zu Leidenschaft. Es gibt nur Menschen, die mehr oder weniger emotional sind. Leidenschaft und Gefühl sind jedoch nicht dasselbe, es gibt durchaus auch die leise, innere Leidenschaft, die jedoch in ihrer Alltagsrelevanz mindestens die gleichen Auswirkungen und Konsequenzen haben kann, wie eine, die stark mit Emotionen verbunden ist. Leidenschaft für Jesus ist der Antrieb, der in jedem Menschen, trotz unterschiedlicher Persönlichkeit den Wunsch weckt, Jesus zu lieben und mehr so zu werden, wie er ist.

 

Was verhindert echte Leidenschaft Ihrer Meinung nach?

Ein fehlendes Verständnis davon, dass Gott selbst leidenschaftlich liebt - und zwar uns.
Eine ungute Prägung, die Gott zu einem Sünden zählenden Buchhalter gemacht hat.
Eine falsche Reihenfolge unserer zeitlichen Prioritäten. Ohne Zeit für Beziehung entsteht keine Leidenschaft.

 

Was machen Sie mit Ihrem Bedürfnis nach Sicherheit?

Sicherheit? Was ist das? Ich möchte nicht auf eine falsche Art und Weise „fromm“ wirken, aber: Echte Sicherheit im Sinne von Zuverlässigkeit, Wahrheit und Sinnigkeit meine ich nur bei Gott zu finden. In der Bibel wird beispielsweise über Jesus gesagt, dass sein Name „Treu“ ist. Ich habe „Sicherheiten“ in meinem Leben aufgegeben und erfahren, dass Gott mir dennoch Frieden und Gelassenheit schenkt.

 

Glauben Sie, die Kirche hat eine besondere Verantwortung jungen Menschen gegenüber?

Unbedingt. Die Kirche steht in der Gefahr, ein „weichgespültes“ Bild von einem Gott zu verbreiten, der zwar sehr väterlich und gnädig ist, aber ansonsten eher langweilig. So ein Gott scheint mir die Menschen zu langweilen. Der Gott, den ich kenne ist nicht nur gnädig und ein Vater, er ist daneben auch wild, mächtig, heilig, zu fürchten und er ist „echt der Boss“. Mit ihm ist nicht zu spassen, er lässt sich in keine Schablonen pressen und er ist so unfassbar schön, dass uns der Mund offensten bleibt, wenn wir uns Zeit nehmen und es wagen, unseren Blick auf ihn zu richten. Dieser Gott (übrigens ist das der aus der Bibel..) ist für junge Menschen anziehend und ihm lohnt es sich, zu folgen. Ihn sollten wir den jungen Menschen zeigen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Infos zum Seminar

 

Seminar zum Thema

Wer tiefer einsteigen möchte in das Thema, ist herzlich zum Seminar „Schreckliche Schönheit“ mit Rainer Harter eingeladen. Termin und Ort folgen noch, weitere Infos können über info@gebetshaus-freiburg.de in Erfahrung gebracht werden.

 

Infoblatt als PDF downloaden

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