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Panik-Pastor (E-Book - EPUB)

Wie Gott mir meine Angst nahm

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Panik-Pastor (E-Book - EPUB)

Wie Gott mir meine Angst nahm

Der Volxbibel-Autor lässt sich hinter die Maske schauen.
Von klein auf wollte er jemand sein, der etwas bewirkt, der die Gesellschaft verändert, wenn auch nur an einem winzigen ...

  • Artikel-Nr.: D22696400
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
Auch erhältlich als:
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  • Artikel-Nr.: D22696400
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Der Volxbibel-Autor lässt sich hinter die Maske schauen.


Von klein auf wollte er jemand sein, der etwas bewirkt, der die Gesellschaft verändert, wenn auch nur an einem winzigen Punkt in der Weltgeschichte. Und das tut er dann auch, als er groß ist: Martin Dreyer gründet eine neue, dynamische, so nie dagewesene Bewegung, die Jesus Freaks. Mit einem Schlag ist sein Privatleben nicht mehr privat. Er schwankt durch extreme Höhen und Tiefen, ist als Prediger quer durch Deutschland und durch die Denominationen unterwegs - mit einem ständigen Begleiter: Panik. Und dann findet er den Weg in die Freiheit ...

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783417269918
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 02.02.2021)
  • Seitenzahl: 288 S.
  • Preisbindung: Ja

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3.

Bewertungen

  • 2/5 Sterne

    Interessanter Bericht, aber mit nicht nachvollziehbaren Bibelinterpretationen

    von
    Als selbst Betroffener hat mich das Buch neugierig gemacht. Ich hatte keine Ahnung, wer Martin Dreyer ist, und von seiner „Volxbibel“ nur gehört. Dreyers Geschichte seiner Ängste finde ich durchaus interessant. Ob die Art der Befreiung von seinen Ängsten nur unter Christen möglich ist, sei dahingestellt. Was ich allerdings nicht unwidersprochen stehen lassen kann: Dreyer stellt (u. a. unter Berufung auf „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist..., ich aber sage euch ...“ (Matthäus 5,21-22)) am Beispiel Sexualität ein sünd- und strafloses Christentum dar, das es so nicht gibt. Christus habe „den sogenannten ‚Fluch des Gesetzes‘ auf sich genommen“, entnimmt er der Bibel. Richtig. Aber Dreyer übergeht Wesentliches: Noch vor Dreyers Bibelzitat, in Vers 17, sagt Jesus: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ Am Beispiel sexuellen Verhaltens konkretisiert Jesus: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.“ (Verse 27+28). Dreyer meint: „Jesus hat nie sexuelle Sünden verurteilt, nicht ein einziges Mal.“ Man muss die Bibel sehr flüchtig lesen oder umschreiben, um zu diesem Schluss zu gelangen. Ja, Jesus hat unsere Sünden auf sich genommen. Aber Sünden sind nicht einfach verschwunden, sondern sie werden uns vergeben, wenn wir sie bekennen, bereuen und umkehren. Auch das Bild von „Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt“, scheint nicht in Dreyers Konzept zu passen: „Weil Jesus am Kreuz hingerichtet wurde, gehen sie [Dreyer nennt Charismatiker] davon aus, dass er dieses Lamm ist, welches durch seinen Tod Blut für alle Menschen vergossen hat. Eben wie ein Opferritual, in dem etwas geschlachtet und verbrannt wird. So ein Ritual war für die Juden damals ein durch und durch verständliches Bild. Heute kann kaum einer noch etwas damit anfangen.“ Es sind nicht ein paar Charismatiker, es ist Petrus, der schreibt: „Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben in Gottesfurcht, … denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.“ (1. Petrus 1, 17-19). Und Johannes: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9.) Diese biblischen Grundwahrheiten finde ich in Dreyers Buch undeutlich, verzerrt oder gar nicht. Ich empfehle es nicht.
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